Narkose

Keine Angst. Es tut nicht weh.

Auch wenn unsere Behandlungsmethoden nach modernsten Erkenntnissen erfolgen und in vielen Fällen schmerzfrei sind: manchmal lässt sich eine Anästhesie (Narkose) nicht vermeiden.

Lokalanästhesie

In bestimmten Fällen werden wir Sie lokal anästhesieren. Einerseits um unnötige Schmerzen zu vermeiden, andererseits auch, um einen guten Behandlungserfolg zu gewährleisten, der dann gefährdet ist, wenn Sie durch plötzliche, schmerzbedingte Bewegungen unsere Geräte abrutschen lassen.

Bevor wir die Spritze setzen, fragen wir Sie nach eventuellen Medikamenteneinnahmen, bekannten Unverträglichkeiten oder Schwangerschaft und körperlicher Verfassung, wie z.B. von der Norm abweichender Blutdruck. Haben Sie keine Scheu, uns auch über Alkohol, Nikotin oder sonstige Drogen zu informieren. Diese Informationen sind absolut vertraulich und dienen nur dazu, Ihre Gesundheit nicht zu gefährden.

Zwar haben moderne Spritzen extrem dünne Nadeln, trotzdem können wir vor der eigentlichen Spritze die Einstichstelle mit einem Spray betäuben.

Sie selbst können einen kleinen Trick anwenden: Halten Sie sich die Gehörgänge mit den Fingerkuppen zu, das lenkt Ihre Aufmerksamkeit von der Einstichstelle ab.

Bitte versuchen Sie den Mund so weit wie möglich zu öffnen und den Kopf ruhig zu halten. Sie erleichtern uns damit, den perfekten Einstichpunkt zu treffen.

Eventuell spüren Sie einen etwas beschleunigten Puls und leichtes Schwindelgefühl. Dies wird durch kurzfristig verengte Adern hervorgerufen. Dieser Effekt ist gewollt, weil dadurch das Schmerzmittel vom Blutkreislauf nicht so schnell abtransportiert wird und daher an der Einstichstelle länger wirkt.

Sobald Sie ein Taubheitsgefühl im Mund spüren wirkt die Spritze. Jetzt können wir mit der Behandlung beginnen. Sollte diese umfangreicher sein und Sie zwischendurch Schmerzen spüren, scheuen Sie sich bitte nicht uns das zu sagen, wir können natürlich eine weitere Dosis setzen.

Sollte eine erste Spritze nicht wirken (weil z.B. die Nervenstränge an einer ungewöhnlichen Position sitzen oder die Knochen besonders dick sind) können wir ebenfalls eine weitere Spritze setzen und gegebenenfalls eine alternative Substanz einsetzen.

Nach der Behandlung sollten Sie bedenken, dass Sie erst essen sollten, wenn das Betäubungsgefühl (normalerweise nach 2-3 Stunden) vollkommen verschwunden ist. Da sie kein normales Empfinden haben, könnten Sie sich versehentlich in Lippe oder Zunge beißen.

Bitte beachten Sie unbedingt, dass Ihre Reaktionsfähigkeit auch nach einer lokalen Betäubung eingeschränkt sein kann und Sie daher nicht in der Lage sein könnten, ein KFZ zu lenken. Benutzen Sie daher nach Möglichkeit öffentliche Verkehrsmittel oder lassen Sie sich abholen.

Sollte das taube Gefühl auch am folgenden Tag anhalten oder sollten Sie Fieber bekommen, suchen Sie uns bitte unverzüglich auf.

Behandlung in Vollnarkose

Auch in der Zahnmedizin ist eine Vollnarkose in ganz bestimmten, seltenen Fällen angezeigt.

Damit Sie als Patient in besten Händen sind, habe ich als Partner für Anästhesie Herrn Prim. Dr. Herwig Feik an meiner Seite.

Manche Eingriffe, besonders in der Zahnchirurgie, lassen sich unter Vollnarkose wesentlich effizienter und schonender für den Patienten durchführen.

Wie bei allen von mir durchgeführten pharmakologischen Anwendungen gilt das Prinzip „so viel wie notwendig, so wenig wie möglich“.

Eine Behandlung unter Vollnarkose verlangt eine umfangreiche und genaue Vorbereitung, wie zum Beispiel eine genaue Erhebung der Patientendaten, wie Alter, Größe, Gewicht, bestehende Erkrankungen und eventuell bestehende Medikamenteneinnahmen.

Im Falle des Falles wird Herr Prim. Dr. Feik weiterführende Diagnosen anordnen.

Um die Aufwachzeit und die Heimreise nicht unnötig zu verlängern bzw. erschweren, setzt Herr Prim. Dr. Feik zur Beruhigung vor der Verabreichung des Anästhetikums vorzugsweise naturreine Aroma-Öle ein, die angstlösend wirken und in Zusammenarbeit mit einer ärztlich geprüften Aromatherapeutin ausgewählt werden.